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Freitag 18 September 2015
Multimodales Behandlungskonzept-Professor Porst - September 2015
  Freitag 18 September 2015 - 07:08:38 | admin

Professor Porst spricht :




"Zusammenfassung: Induratio penis plastica (IPP)
- Ein neues erfolgreiches nicht-operatives multimodales Behandlungskonzept erspart in 95 % eine Operation -

Wie auf unserer Website bereits ausführlich dargestellt leiden mindestens 5 % aller Männer in unserer Gesellschaft an einer Induratio penis plastica, welche sich klinisch durch harte Knotenbildungen am Penis, schmerzhafte Erektionen, Penisverformungen bis hin zu 90gradigen Penisverbiegungen, und starke Penisschrumpfungen bis zu mehr als 5 cm oftmals binnen weniger Wochen und Monate bemerkbar. Sehr oft lässt die IPP die betroffenen Männer und deren Frauen völlig verzweifeln, ja depressiv werden, da eine IPP lustvollen Sex oft unmöglich macht bzw. stark einschränkt und über kurz oder lang nicht selten zu Trennungen führt.
Generell verläuft eine IPP in Phasen (Schüben) wobei man eine entzündliche (inflammatorische) von einer stabilen (fibrösen und verkalkenden) Phase unterscheidet. Auf Grund der eigenen Erfahrungen mit über 8.000 an IPP erkrankten und über die letzten 30 Jahre behandelten Männer kommt die IPP unbehandelt meist nach 2-3 Jahren mit mehr oder weniger starken Penisverformungen/schrumpfungen zum Stillstand.

Im Klartext heißt dies, dass eine IPP bei jedem Patienten meist nach einer Dauer von 2-3 Jahren endgültig zum Stillstand kommt und nicht chronisch ein Leben lang weitergeht, wie oft fälschlich andernorts behauptet.

Häufig (30-40% aller Fälle) ist die IPP mit einer so genannten Dupuytren'schen Kontraktur (Morbus Dupuytren) der Handinnenflächen kombiniert, welche teilweise mit erheblichen Verbiegungen meist der 3.-5. Finger einhergeht, und dann auch oftmals eine Operation erforderlich macht. Ursächlich für beide Erkrankungen - IPP und Dupuytren - konnten genetische Veränderungen auf dem Chromosom 7 (WNT2 Locus) identifiziert werden, d.h, dass beide Erkrankungen in den Stammbäumen, weitergegeben, werden. Im Klartext heißt dies, dass die Anlage sowohl für eine IPP als auch für die Dupuytrensche Kontraktur erblich bedingt ist.

Warum dann eine IPP bzw. eine Dupuytrensche Kontraktur bei dem einen "Genträger" ausbricht und bei dem anderen nicht ist bislang noch weitgehend ungeklärt. Häufig sind dafür so genannte Mikro-Verletzungen der Schwellkörper, welche bei sexuellen Aktivitäten entstehen und häufig mit einem meist hör- und fühlbaren knackenden Geräusch einhergehen, wobei man dann im Fachjargon von einem latenten Penisbruch (Penisfraktur) spricht.

Es gab bislang noch keine wirklich gut wirksame Therapie der IPP, d.h., dass sich viele Betroffenen ihrem Schicksal ergeben haben, oder nutzlose medikamentöse Therapien über sich ergehen haben lassen bzw. sich dann auch aus Verzweiflung sehr aufwändigen, kostspieligen und teilweise komplikationsbehafteten Operationen unterzogen haben mit oftmals unsicherem Ausgang.

Unser neues konservatives multimodales Therapiekonzept, bestehend aus medikamentöser Therapie, mechanischer Therapie sowie Extrakorporaler Stoßwellentherapie (ESWT) bei kalzifizierten Plaques hat nun den entscheidenden Durchbruch in der IPP-Behandlung gebracht, so dass:

mit Beginn unserer Therapie bei 98 % (!) der an IPP Erkrankten die Krankheit sofort zum Stillstand kommt
bei über 70 % der Betroffenen es zu einer wesentlichen Verbesserung der Befunde über die nächsten 1-2 Jahre kommt mit Rückbildung der Knotenbildungen und Penisverformungen sowie teilweise auch wieder zu einem Längengewinn bis zu 3-4 cm

Diese neuen sehr ermutigenden Daten beziehen sich auf unsere Erfahrungen mittlerweile mit über 1100 über die letzten 5 Jahre mit diesem multimodalen Therapiekonzept behandelten Männern mit IPP.

Von entscheidender Bedeutung hierbei ist, dass der Patient sich so früh wie möglich und konsequent dieser multimodalen Therapie unterzieht, also möglichst in der entzündlichen Phase bzw. sobald er die ersten auf eine Induratio penis plastica hinweisenden klinischen Symptome wie Schmerzen bei Erektion, Knotenbildungen, beginnende Penisverformungen/Verbiegungen bemerkt und keine wertvolle Zeit ungenutzt verstreichen lässt.

Aber selbst bei "hoffnungslos" erscheinenden Fällen mit mehr als 2-3 jähriger Erkrankungsdauer und massiven Penisdeformitäten/Verbiegungen, welche keinen Sex mehr zulassen, gelingt es uns oftmals durch den Einsatz unserer neuen eigens für die Behandlung einer IPP entwickelten Stoßwellengeräte entscheidende Erfolge zu erzielen, so dass auch vielen dieser Patienten letztendlich eine Operation erspart werden kann.

Die Eckpfeiler unseres neuen multimodalen Therapiekonzeptes bei IPP, welches auf Grund unserer Erfahrungen als der Durchbruch in der IPP-Therapie gewertet werden muss, besteht aus folgenden Therapiebausteinen:
1. Medikamentöse Therapie mit PDE (5) Inhibitoren (+ ggf. L-Arginin+ Citrullin) und Antoxidantien:

Die durch diese Therapie eingeleitete permanente cGMP-Erhöhung bewirkt eine Downregulation des so genannten TGF-ß-1 Faktors. Dieser TGF-ß-1 Faktor ist quasi der Hauptschuldige für den Ausbruch einer IPP, da er bei IPP vermehrt produziert und aktiv ist und dadurch zu einer vermehrten Kollagenbildung mit den bekannten verheerenden Folgen für den Penis wie Knotenbildung, starken Penisverformungen/Verbiegungen und Penisschrumpfung führt. Diese Therapie muss nach unseren Erfahrungen mindestens für 1 1/2 Jahre konsequent durchgeführt werden und bewirkt bei 95 aller IPP Patienten einen sofortigen Stopp des Fortschreitens der IPP. Im so genannten inflammatorischen Stadium einer IPP wird die Therapie mit PDE Inhibitoren noch durch Antioxidantien ergänzt.
2. Mechanisches Penismodelling:

Hierbei lernt der Patient in der Praxis gezielte Penisstreck- und Biegungsübungen, welche er dann zuhause täglich selbst durchführen kann. Art und Ausmaß dieser mechanischen Übungen ist abhängig von den in der Praxis erhobenen Befunde bei der Diagnostik (Sonographische Plaquemessung, Schwellkörperpharmakontest mit künstlicher Erektion etc.) wie Plaquelokalisation, Richtung und goniometrische Vermessung des Ausmaßes der Verbiegung). Oftmals kommt es erst durch die Kombination medikamentöse Therapie und Penismodelling zu einer entscheidenden Beeinflussung/Verbesserung der Situation
3. Penisstreckapparate und Vakuumtherapie

Diese Therapiebausteine kommen immer dann mit zum Einsatz, wenn es durch die IPP bereits zu einer Schrumpfung der Penis-/Schwellkörperlänge gekommen ist bzw auch immer dann, wenn die in der Praxis gemessene Penislänge relativ kurz ist (< 12 cm). Durch eine konsequente Anwendung dieser Strecktherapie gewinnen die meisten Patienten innerhalb der nächsten 12 Monate wieder 2-3 cm an zuvor verlorener Penislänge dazu. Hierbei gibt es allerdings große Unterschiede bezüglich der auf dem Markt verfügbaren Penisstreckapparate bzw. Vakuumapparate welche in sowohl in Preis und Qualität sehr unterschiedlich sind. Bei Ihrem Besuch in unserer Praxis erfahren sie nach Ermittlung Ihrer Penismaße, welche die für diese Art der Therapie besten Apparate für Ihre Belange sind.
4. Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT)

Die Extrakorporale Stoßwellentherapie kommt immer dann zum Einsatz, wenn es in den Knoten/Plaques bereits zu relevanten Verkalkungen gekommen ist, was sich leicht durch die Penis-Sonographie ermitteln lässt. Immerhin haben zwischen 30 und 50 % aller IPP-Patienten bereits bei Erstvorstellung erhebliche Kalkablagerungen in den Plaques. Anzahl und Intensität der Schockwellen sowie die Zahl der Sitzungen (zwischen 4 und 8) richtet sich dabei nach den individuell erhobenen Befunden wie Lokalisation, Anzahl, Größe und insbesondere Dicke der verkalkten Plaques. Je nach individueller Befundsituation wird die ESWT 4-8x in jeweils 30minütigen Sitzungen durchgeführt, meist 2x pro Woche. Für Patienten, welche von weiteren Entfernungen kommen bieten wir hierbei die Möglichkeit an, jeweils am Freitag und Montag solche ESWT Behandlungen zu erhalten. Wichtig hierbei ist, dass bereits vor Durchführung einer Stoßwellentherapie eine medikamentöse Therapie mit PDE 5 Hemmern eingeleitet worden ist, da auf Grund unserer Erfahrungen erst dadurch die ESWT ihre volle Wirksamkeit bei IPP entfalten kann."


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