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Meine IPP Geschichte
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Autor Eintrag
Ostfriese
Mi Jan 13 2021, 10:15
Registriertes Mitglied #2384
Dabei seit: Fr Dez 18 2020, 12:49
Einträge: 1
Moin zusammen,
ich bin gerade 54 Jahre geworden und leide seit gut 2 Jahren unter IPP.

Nun habe ich den Mut gefasst und möchte nicht "nur" lesen, sonder selber berichten. Ich hoffe es animiert noch Viele es auch zu tun!!

Ich würde hier wohl gerne meine "Leidensgeschichte" schreiben, hoffe es wird nicht zu lang.
Auslöser für die IPP war wohl ein kleiner "Sexunfall" im November 2018, bei dem ich ein leichtes Stechen im Penis bemerkte. In der unmittelbaren Zeit danach hatte ich das schon wieder vergessen, bis ich dann so Mitte Januar 2019 eine leichte Verhärtung fühlen konnte.
Der Gang natürlich sofort zum Urologen hier vor Ort. Der gab mir auch gleich die Diagnose, wird wohl IPP sein. Auf meine Frage, was man dagegen machen kann wurde mir Sidenafil verschrieben und die Auskunft gegeben...es sollte häufig angewendet werden, da der Penis ja ein Gebrauchsgegenstand ist. Dann Zuhause die Frage, wie lange dauert es bis es vorbei ist. Hatte ich in meiner Aufregung ganz vergessen nach zu fragen.Also gleich den Doktor noch einmal aufgesucht und dort dann die Auskunft...Da kann man leider nichts machen.

Zu dem Zeitunkt war das für mich noch nicht so schlimm, hatte ich doch nur eine leichte Verhärtung, die keine Schmerzen verursacht und zudem hatte ich mich bislang noch nicht richtig informiert, welche Auswirkungen die Krankheit haben kann.

Doch in den Wochen danach begann die Veränderung. Instabilität im Schaftbereich,dann Sanduhrförmige Einschnürung im Schaftbereich. Der Penis selber war da aber noch gerade.Schmerzen hatte ich auch nur ganz leichte, die mich aber nicht störten oder behinderten.

Sex war noch "gut" möglich. Nicht mehr alle Stellungen,da ja die Stabilität etwas fehlte.


Bis zum Herbst/Winter 2019 hielt dieser Zustand an.

Ich begann dann, mich intensiver über diese Krankheit zu informieren. Bin u.a. auf dieses Forum gestoßen. Habe unendlich viel gelesen.Das hat bei mir, der ich mich als grundsätzlich sehr positiven und zuversichtlichen Menschen bezeichnen darf dann -in Verbindung mit weiteren Veränderungen am Penis - doch etwas aus dem Gleichgewicht gebracht.

Denn egal wo und was man liest,dass es eine Besserung - auch bei einer OP - geben wird ist ungewiss.

Ich habe das große Glück, dass meine Partnerin ein toller,liebe- und verständnisvoller Mensch ist. Sie unterstützt mich jederzeit und baut mich auf.

Ich habe mir dann überlegt, dass der Urologe vor Ort - den ich menschlich und medizinisch schätze - nicht der richtige Ansprechpartner ist. Ich lebe in einer Kleinstadt von 25 Tsd Einwohnern. Da wird seine Erfahrung nicht die größte sein.

Somit habe ich ich im Sommer 2020 entschlossen, mich in einer größeren Stadt nach einem Urologen umzusehen. Oldenburg liegt relativ günstig entfernt, hat 160 Tsd Einwohner und ist Uni Standort.Also auf nach Oldenburg.

Der Urologe dort in einer Gemeinschaftspraxis war mir gleich sympathisch. Außer Erzählungen hat er sich allerdings beim ersten Besuch kein Bild vom "Objekt" gemacht. Er hat mir dann Potaba und Tadalafil verschrieben. Wobei ich sagen darf, Erektionen sind grundsätzlich nicht das Problem.Potaba habe ich dann nach ca 4 Wochen abgesetzt, da ich Einblutungen in den Handflächen bekommen habe was ich sonst nicht kenne.
Im Herbst dann wieder zur Kontrolle. Auch jetzt keine Begutachtung am lebenden Objekt. Ich habe ihm Bilder gezeigt, die seit ca. einem Jahr den Verlauf dokumentieren. Meine Krümmung ist inzwischen leider bei fast 90 Grad nach oben. Sieht nicht schön aus...und erschwert den Sex ungemein. Wenn, dann geht nur die Missoniarsstellung. Aber auch nur eingeschränkt :-(
Der Arzt hat mir dann geraten, mich an die Klinik in Westerstede zu wenden. Dorthin überweist er seine Patienten mit diesem Krankheitsbild. Er rät allerdings von einer Penisprothese ab, da ja die Erektion da ist. Eine Op, mit gleichzeitiger Prothese ist bei mir nicht erforderlich. Etwas Anderes solle ich ablehnen.

Ich habe mir nun einen Termin zur Vorbesprechung für den März besorgt und warte ab, was der behandelne Arzt meint, vorschlägt bzw. mir rät.
Für mich kommt die OP nach der Essed-Schröder Methode nicht in Frage.
Zum Einen will ich den Fremdkörper nicht behalten, zum Anderen bin ich inzwischen schon so kurz geraten...das möchte ich nicht.
Also kommt nur die OP mit Einsetzen von Ersatzgewebe infrage.

Ich werde euch weiter auf dem laufenden halten.
Mein Geschreibe ist ja nun doch etwas lang geworden. Sorry,aber kürzer ging nicht.

Weiterhin werde ich versuchen, mit der tollen Unterstützung durch meine wunderbare Partnerin, mich auch selber zu behandeln. Auch wenn es vielen als Humbug vorkommt. Wir können viele Krankheiten in uns zumindest zum Teil selber behandeln und heilen. Und da die Schulmedizin bei dieser Krankheit ja auch keine Lösung weiß kann es nicht schaden sich nach alternativen Heilmethoden umzuschauen.Ich hatte auch schon an TCM z.B. Akkupunktur gedacht, hier aber noch nicht den richtigen Asnprechpartner gefunden.

Mein seelisches Tief aus dem letzten Jahr habe ich - Dank meiner Partnerin - überstanden. Ich will und werde diese Krümmung wegbekommen und in den nächsten mindestens 20 Jahren glücklichen, unbeschwerten und tollen Sex haben. Das habe ich mir vorgenommen...und was ich mir vornehme hat IMMER funktioniert!!!

Lieben Gruß
Der Ostfriese
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