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IPP - Noch einer mehr
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Autor Eintrag
Hisbert90
Mo Sep 11 2017, 04:05
Registriertes Mitglied #2256
Dabei seit: Mo Sep 11 2017, 11:58
Einträge: 4
Hallo liebe Leute,
ich werfe von Zeit zu Zeit einem Blick in dieses Forum, da ich auch mit dem Problem behaftet bin. Ich bin 28 Jahre jung, Student und habe den Mist seit diesem Jahr. Wollte schon öfters hier rein schreiben als es mir psychisch wirklich nicht gut ging damit, hat sich aber zum Glück stabilisieren können. Find es wirklich wichtig und gut das es das Forum gibt und es so Leute gibt, die hier ausführlich und ehrlich über ihren Verlauf und ihre Erfahrungen sprechen. Das hat mir das Gefühl gegeben nicht komplett allein zu sein und vor allem wusste ich durch die Ähnlichkeit der Symptome was ich habe.

Angefangen hats bei mir Anfang März diesen Jahres. Hatte leichte Schmerzen im Penis im erigierten Zustand, besonders dann wenn ich mehr Druck durch anspannen drauf gegeben hab. Dachte mir nich besonders viel dabei. Die Schmerzen sind blöderweise mit der Zeit immer doller geworden. Irgendwann bin ich jeden frühen Morgen dadurch ungewollt geweckt worden. Jeglicher Wiederstand sonst der Erektion etwas entgegenzusetzen wie eine Hose hat zusätzlich Schmerzen verursacht. Das alles im vorderen Bereich, kurz vor der Eichel.
Hab derweil im Internet angefangen zu recherchieren was das denn sein könnte. Überall nur: ruhe bewahren, ist vielleicht garnichts, abwarten. Einen Unfall der als Auslöser von sowas gelten könnte hatte ich meines Wissens nicht.
Hab dann ungefähr nen Monat später eine Verhärtung an der linken Seite, etwa 2 cm vor der Eichel bemerkt. Am Anfang nur als Verhärtung bemerkbar ist das immer deutlicher zu einem erbsengroßen Knubbel angewachsen. Da ich als junger Jungendlicher mal einen Tumor im Bein hatte, machte sich Panik in mir breit. Alles bloß nicht das. Ich bin mir mit der Zeit aber immer sicherer geworden das ich IPP habe. Das Leid nicht zu wissen wie weit es geht macht einen trotzdem schon sehr fertig. Die Vorstellung einer Operationen mit den hier geschilderten medizinischen Erkenntnislücken raubt einem schon gut Lebenslust.
Ich wusste nicht wie ich mich verhalten sollte. Wie kann ich das positiv beeinflussen. Auf teure, körperschädingende und nicht auf Wirkung nachgewiesene Medikamente war ich nicht so scharf. Wie verhalte ich mich in Bezug auf sexuelle Aktivitäten? Hab ihn weiter benutzt. Ich mit mir selbst und auch mit meiner Freundin. Hatte leider Schmerzen dabei, habs trotzdem noch irgendwie hinbekommen.

Ich weiß nicht ob das nichts tun komplett falsch war. Bin mit ihm auch nicht gerade zimperlich umgegangen. Es hat sich auf der rechten Seite dann ein weiterer Knubbel direkt vor der Eichel gebildet. Der linke sowie der rechte haben sich immer mehr vergrößert. Hab ständig gefühlt wie es sich verändert und ob es schlimmer wird. Hab dann auch nach und nach in der Mitte zwischen den beiden anderen eine Verhärtung ertastet.

Bin dann um nicht komplett untätig zu sein Ende Mai zu einem Urologen gegangen. Abgetastet, relativ schnell auch meine Einschätzung bestätigt. IPP, Medikamente bringen kaum was, Geldmache, weiter machen wie bis her. Wenn es ausgeklungen ist und es schlimm geworden ist sich mit einem Facharzt umsehen der das dann evtl. operieren kann.

Um den Zeitraum haben zum Glück die Schmerzen aufgehört. Die sind fast das schlimmste bisher gewesen, weil sie einen stänig daran erinnern das was nicht in Ordnung ist, auch wenn man ihn nicht gerade verwenden will. Und sie zerstörem einem jedes schöne Gefühl.

Dann haben aber die prophezeiten Krümmungen angefangen. Erst links, dann irgendwann auch weiter vorne rechts. ich schätze beide mittlerweile auf 30°. Zum Glück liegen diese direkt hintereinander und so weit vorne das die Auswirkung derer insgesamt nicht so stark ist. Die Krümmungen gleichen sich quasi aus. Es führt leider jetzt zu dem Sanduhr effekt und jetzt mittlerweile auch dazu das er ab der Stelle nicht mehr richtig hart wird. Abgesehen das er nicht mehr schön aussieht, habe ich jetzt beim beginn des sexuellen Verkehrs auch schon Probleme mit ihm. Wenn das mehr werden sollte habe ich ein richtiges Problem.

Wie auch von anderen IM Forum beschrieben fangen die entzündlichen weicheren Plaques irgendwann an einzugehen und härter zu werden. Sie sind länger geworden, aber haben einen Keil in der mitte, wie eine Bohne. An der Stelle entsteht dann auch der Knick.
Die neueste Entwicklung ist das er sich jetzt langsam auch nach oben zu biegen beginnt. Habe Angst das das nicht aufhört und sich immer mehr von dem Krams bildet.

Hab lange garnichts gemacht, da ich ohne die Schmerzen gut auch mit der Verkrümmung leben konnte, obwohl ich natürlich Monate mit der Angst und Panik gekämpft habe. Bevor es jetzt jedoch weiter schlimmer werden sollte will ich doch nochmal zu einem Arzt gehen.

Da ich auch aus dem Norden Deutschlands komme werde ich mal Dr. Porst in Hamburg für einen Termin kontaktieren. Das Multimodale Behandlungskonzept mit der ESWT Behandlung klingt für mich erstmal nicht ganz falsch. Etwas verunsichert mich auf der Homepage die Aussage: Die Zeit zählt! Und ich befürhte ob ich mich evtl. doch zu passiv verhalten hab. Gibt es Erfahrungsberichte von euch zu dieser Behandlung?

Wenigstens hab ich es geschafft mich nicht komplett verrückt machen zu lassen. Dazu hat auch meine Freundin wesentlich beigetragen, die da sehr wohlwollend mit mir umgeht und mir den Druck nimmt eine besondere Leistung abliefern zu müssen. Das Glück hat leider nicht jeder.

Ich werde berichten wie es mir weiter damit ergeht und was sich so ergibt. Würde mich über einen weiteren Austausch hier im Forum freuen.

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Sechser
Di Sep 19 2017, 05:52
Registriertes Mitglied #2202
Dabei seit: Do Sep 22 2016, 08:16
Einträge: 5
Scheinst bisher alles richtig gemacht zu haben.

Wenns dich interessiert - im Thread "IPP - Fehldiagnose" hab ich meinen Bericht gepostet.
Alles Gute...
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Hisbert90
Fr Sep 29 2017, 05:16
Registriertes Mitglied #2256
Dabei seit: Mo Sep 11 2017, 11:58
Einträge: 4
Danke dir für deine Einschätzung. Termin habe ich bisher noch nicht gemacht, da ich erst abklären muss ob meine Krankenkasse Kosten übernehmen würde. Ist ja nicht ganz ohne das selbst zu stemmen.
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