induratio.com
Aktuelle Informationen über die induratio penis plastica - Peniskrümmung - Peyronie´s Disease - La maladie de la Peyronie - Ipp.
 Foren
induratio.com :: Foren :: induratio.com Forum :: Allgemeine Diskussion über die Erkrankung
 
<< Vorheriger Thread | Nächster Thread >>
Meine Erfahrung mit IPP
Moderatoren: admin
Autor Eintrag
Holdvilag
So Jan 08 2017, 08:58
Registriertes Mitglied #2215
Dabei seit: So Jan 08 2017, 08:51
Einträge: 27
Mein Name ist nicht von Relevanz. Ich bin 45 Jahre alt.

Seit genau einem Jahr spürte ich beim Wasserlassen diese kleinen Verknotungen auf der Oberseite des Penisschaft. Dachte mir (leider) damals noch nichts dabei. Andererseits hätte es das Kommende auch nicht komplett abwenden können.

Bei entsprechender sexueller Situation zwei Monate später kam mir der erste Verdacht, den ich dann nochmals gesondert untersuchte, und tatsächlich war der Penis im errigierten Zustand um ca. 30Grad gekrümmt. Ein nicht erfreulicher Anblick in der Tat. Ein Schock allerdings nachdem ich mich über Dr.Google genauer informierte,
vor allem mit allen Möglichkeiten des Ausmaßes.

Daraufhin war ich entgegen meiner Natur sofort beim Urologen.
Injektionen in den Schwellerkörper, und das wars schon.
Der "gute" Doktor hatte keine Lust sich weitere Details (selfies, sonographische Aufnahmen, etc...) anzuschauen, und faselte ständig von Nesbit, in seiner ambulanten Schicht.

Bin ich gleich zum Nächsten.
War wohl ein Stammtischbruder vom Ersten.
Meine Bedenken sofort einkassiert, und der anderen Krähe kein Auge ausgehackt.
Zumindest hatte er noch eine Adresse von einem Spezialisten (München-Großhadern).

Dieser dann interessierte sich eher um alle noch möglichen Stellungen beim Geschlechtsverkehr und befand eine halbwegs funktionierende Missionarsstellung als ausreichend für den Rest des Lebens.

Ich möchte hinzufügen dass die Vekrümmung mittlerweilen fast 90 Grad betragen hatte, es aber erstaunlicherweise in keinster Weise mit Schmerzen einherging.

Anstatt dem Ratschlag folgend bis zur Aussitzung der stabilen Phase zu warten und dann nochmals zu kommen, hatte ich mich noch in der Uniklinik Giessen vorgestellt.

Das Entscheidende bei all meinen Besuchen war der Umstand endlich ausführlichst untersucht und aufgeklärt worden zu sein. Deswegen habe ich spontan einer OP ein halbes Jahr später zugesagt, welche gestern vollzogen wurde.

Zum Ergebnis kann ich leider noch nichts sagen, da noch alles gut vermullt und wohl stärker geschwollen ist.

Null Schmerz bis auf den Katheder, der ist am nächsten Tag aber weg.

Nach zwei Tagen wir die Bandage dann abgemacht und die Klinikentlassung eingeleitet. Im Anschluss ist sehr viel Eigeninitiative gefragt, damit das künstlich eingearbeitete Fremdmaterial in seiner Dehnbarkeit beansprucht wird (Vakuum-Pumpe, täglich Cialis Einnahme, etc...)

Soweit die medizinischen Abläufe.

Über Alltags-, Partnerschafts-, oder sonstigen psychischen Belastungen tausche ich mich gerne mit Euch noch aus.





Nach oben
kovasis
Mo Jan 09 2017, 07:32
Registriertes Mitglied #2203
Dabei seit: Mi Okt 05 2016, 05:36
Einträge: 53
@ Holdvilag
Vielen Dank für die Vorstellung und den Bericht.

Was genau meinst Du mit
"Injektionen in den Schwellerkörper, und das wars schon."

War dass eine Behandlung?

Du schreibst:
"
Anstatt dem Ratschlag folgend bis zur Aussitzung der stabilen Phase zu warten und dann nochmals zu kommen, hatte ich mich noch in der Uniklinik Giessen vorgestellt."

Wie gehen die denn mit dem Rezidiv Risiko um? - Also dass sich durch die "Verletzung" bei der OP wieder neues Fibrotisches Gewebe Bildet, statt normales?

Über den Rest gerne Mal per PM wenn Du möchtest - auch der weitere Verlauf würde mich / uns interessieren ...

Vielen Dank für Deinen Bericht

vG
kovasis





Nach oben
Holdvilag
Do Jan 12 2017, 12:39
Registriertes Mitglied #2215
Dabei seit: So Jan 08 2017, 08:51
Einträge: 27
@kovasis

danke für dein Feedback!
Zu den Fragen: außer einer Schwellkörperinjektion (Kortison) hatte der Urologe keine weitere Behandlungsidee.
Die OP in der Uniklinik Giessen war dann schon erst nach einer gewissen Wartezeit. Ich hatte mich nur dort parallel vorgestellt, war ja Tage vorher erst in der Klinik in München (mit beschriebener/unbefriedigender Beratung). Es ist jetzt fast 6 Tage her seit der OP. Die ging immerhin fast drei Stunden. Mich wurde im Auklärungsgespräch u.a. auf nicht unerhebliche Schmerzen vorbereitet. Ich muss sagen, da war gar nichts, bis auf den gezogenen Blasenkatheder tagsdrauf. Entlassung nach 3 Tagen. Mit dem Verband ist das noch alles recht nett anzusehen, bei Abnahme war es dann doch ein kleiner Schock. Legte sich aber die Tage darauf recht schnell. Jetzt wird sich bald zeigen ob hier ein Künstler am Werk war oder doch gepfuscht wurde. Es schaut aber recht gut aus (-: . Ich denke aufgrund der Ausgangsbasis (Krümmung 90 Grad + Verdrehung) kann man dann eher dabei gewinnen. Ich hätte es nicht so länger haben wollen.

Nach oben
kovasis
Sa Jan 14 2017, 02:17
Registriertes Mitglied #2203
Dabei seit: Mi Okt 05 2016, 05:36
Einträge: 53
@Holdvilag
Welche Art von OP ist denn bei Dir durchgeführt worden?
komplette Plaque entfernung mit anschliesender ersetzung durch Fremmaterial (grafting?).

Es heisst dass hierbei ein bis 30%tiges Risiko besteht danach ED Probleme zu bekommen - Leuten die vorher schon ED Probleme hatten wird daher soar geraten direkt eine Pumpe mit einsetzen zu lassen...

Wie wurdest du in der Hinsicht aufgeklärt und was war die Einschätzung der Ärtzte ?

Wie gross war die Plaque und wo lokaliseiert (ich nehme an Dorsal - Mittig - also der Klassiker) ?

vG
kovasis
Nach oben
Holdvilag
Sa Jan 14 2017, 02:45
Registriertes Mitglied #2215
Dabei seit: So Jan 08 2017, 08:51
Einträge: 27
@kovasis
ich hatte zwei Plaques. Keine komplette Entfernung. wurden eingeschnitten und das Gap dann mit Fremdmaterial geschlossen, Grafting nennt sich das wohl, ja.
Auf dem Risikoaufklärungsbogen unterzeichnest Du auch für Deinen eventuellen Tod durch andere OP-Begleit-Faktoren, die Risiken sind gegeben, auch ED, von einem 30% Risiko war da nie die Rede. Thema Pumpe hatte ich vorher auch schon gelesen. Es werden allerings vor OP ausführlichst Messungen (Blutströme, Erektionsgrad bei medikam.Injektion) getätigt. wenn da nichts auffällig ist, wird sowas nicht eingesetzt.
vG holdvilag
Nach oben
kovasis
Mo Jan 16 2017, 12:53
Registriertes Mitglied #2203
Dabei seit: Mi Okt 05 2016, 05:36
Einträge: 53
@Holdvilag
Danke für die Informationen.
Dass heisst also im grunde ging es um die Begradigung und die Plaque selbst ist noch vorhanden.

Wie haben sich die Ärtzte denn hinsichtlich des weiteren Verlaufes geäussert? - Also ich meine wenn die Plaque noch vorhanden ist - besteht da ein Risiko dass sie sich durch weitere mechanische Reizung (dehnen bei Erektion / stösse oder ähnliche Form der Einwirkung durch GV) vergrössert? Oder ist dass ausgeschlossen?

Um eine Ähnliche Problematik dreht sich ja auch immer wieder dass Thema bezüglich GV oder SB durchführen / haben trotz der IPP - Hier hat sich ja "use it or loose it" durchgesetzt - geklärt ist der Punkt aber meiner Meinung nach nicht , was es hier mit dem Risiko auf sich hat eventuell eine Verschlechterung zu erfahren dadurch.

Ich hatte gerade heute meinen folge Termin beim Urologen - Es wurde dass Ergebnis der Caversonographie besprochen - Ergebnis: absolut unauffällig - keine Anzeichen irgendeiner Erkrankung.

Er hält meine Plaque am Schaft nicht für IPP sondern für eine Progression meiner Narbe , die ich seit 25 Jahren dort nach einem Penisbruch habe.

Was sagt mir dass? - Es zeigt wieder nicht, einmal die Diagnose ist eindeutig bei dem Scheiss...

Er riet mir zu einem Sexualtherapeuten und so ziemlich alles sei Psychologisch bei mir der Schwerpunkt.

Sicherlich räume ich diesem Faktor eine nicht unerheblich Rolle ein - aber dieses Gebilde da unten ist NICHT eingebildet und die schmerzen die ich öfter mal habe in letzter Zeit auch nicht.

Pentox wollte er mir nicht verschreiben - und auch alles andere was ich so einnehme hält er für überflüssig.

Wahrlich ein schwieriges Thema.

Als nächstes werde ich wohl leider doch dann mal zusehen dass ich zu einem dieser "Berühmten" Ärzte gehe - oder mich ggf. auch mal in Giessen vorstellen - die sind doch auch spezialisiert wenn ich dich richtig verstanden habe?

Wünsche dir jedenfalls weiterhin einen guten Ausgang und berichte bitte weiter

vG
kovasis

Nach oben
Holdvilag
Mo Jan 16 2017, 09:32
Registriertes Mitglied #2215
Dabei seit: So Jan 08 2017, 08:51
Einträge: 27
@kovasis
Begradigung durch Einschnitt des Plaques, und dessen Deckung des Spaltes durch Fremdmaterial war es.
naja, wenn ich ehrlich bin ... man(n) geht dort hin, schildert das Problem, und bekommt eine Lösung aufgezeigt. Natürlich gibt es keine Garantie für eine niemalige Wiederkehr des Leidens. Weder an behandelter Stelle, noch an irgendeiner neuen. Und das Dehnen der behandelten Stelle ist genau das was getan werden soll nach OP. Und im Gegensatz zu manch anderen Berichten hier von OPs im Ausland (oder von griechischen Wunderdoktoren aus Hessen) war das hier eine 100% Kassenleistung, und noch dazu keine Einmalige. Es sollte auf dem Gebiet halt schon ein erfahrener Operateur sein, und das war er wohl. Mehr kann ich derzeit leider nicht sagen, außer das es an erfahrungsaustausch mangelt, und hierzu möchte ich einfach einen Beitrag leisten, ohne jemanden meine Meinung aufzuzwingen.
Nach oben
Sigi
Fr Jan 20 2017, 11:33
Registriertes Mitglied #2209
Dabei seit: Mo Nov 21 2016, 10:52
Einträge: 22
Lieber "Holdvilag",
vielen herzlichen dank fürs "Teilhabenlassen" -
auch mich würde sehr interessieren, wie es weitergeht ...
lg
Sigi
Nach oben
Holdvilag
So Jan 22 2017, 06:09
Registriertes Mitglied #2215
Dabei seit: So Jan 08 2017, 08:51
Einträge: 27
Hallo Sigi,
rein nach ärztlicher Ablaufplanung soll in ein paar Tagen (3 Wochen nach OP) die tägliche Übung mit der Vakuum-Pumpe erfolgen (je 8x 30 Sek. pro Tag). Gerade lösen sich auch die OP Nähte auf, und verleihen dem "Ganzen" auch ein noch Positiveres Erscheinungsbild. Die nächtlichen Errektionsphasen gestalten sich auch im Wesentlichen immer angenehmer. Die Korrektur der Verkrümmung kann ich soweit schon mal als Gelungen bezeichnen. Ein Längenverlust ist auch soweit noch nicht richtig zu bewerten. Noch bedenklich die minimalen Schmerzen beim Wasser lassen (Katheter/OP Ursache?) bzw. starkes Taubheitsgefühl in der Eichelregion. Wenn sich das noch bessern sollte wäre es fast perfekt. Ganz großes Plus ist der seelisch/psychische Aufschwung! VG holdvilag
Nach oben
Holdvilag
Do Jan 26 2017, 09:42
Registriertes Mitglied #2215
Dabei seit: So Jan 08 2017, 08:51
Einträge: 27
Kleines Update, damit nicht alles so rosa klingt (-; ... beim Ersteinsatz der Vakuum-Pumpe drang Blut aus der OP-Narbe, Unternehmung sofort abgebrochen. Ausserdem hält sich das leichte Brennen beim Harndrang seit OP hartnäckig. U-Test ergab wieder Blut, aber keine Keime glücklicherweise. Anruf in OP Klinik heute: überraschenderweise bekommt man auf Wunsch sogar den telefonischen Rückruf des Oberarztes. Seiner Verlautbarung nach alles noch im Normbereich. Sogar ein weiterer Bedenkenträger konnte teilweise weggewischt werden: so gut wie keine Nachoperationen bisher bekannt, sowie weitere Plaque-Bildungen nicht sehr wahrscheinlich. Hoffe hier wird nicht geschwindelt, und andere Erfahrungen werden hier gepostet. Bis denn, VG holdvilag
Nach oben
kovasis
Mi Feb 01 2017, 08:53
Registriertes Mitglied #2203
Dabei seit: Mi Okt 05 2016, 05:36
Einträge: 53
@Holdvilag
Vielen Dank für Deinen Beitrag und den wichtigen Erfahrungsaustausch den Du damit ermöglichst.

Wäre in der Tat schön wenn es mehr Leute gäbe die hier mal ihre Erfahrung im Umgang mit der Krankheit schildern.

Was die rezidiv rate angeht, so habe ich bisher mehr oder weniger "überall" gelesen dass es in der Tat sehr selten ist < 5 %. Hier solltest Du also nicht zu sehr besorgt sein.

Mitte nächsten Monats bin ich selbst in Giessen und werde dann berichten, was die so sagen - welchen Eindruck ich habe und was sich so ergeben hat.

Gruss
kovasis
Nach oben
Holdvilag
Do Jun 08 2017, 09:18
Registriertes Mitglied #2215
Dabei seit: So Jan 08 2017, 08:51
Einträge: 27
Grüss Gott in die Runde... ich dachte ich schreib mal ein update ...vielleicht interessiert es ja jemand, das worldwideweb ist ja nicht gerade voll mit seriösen Erfahrungsberichten. Also, 5 Monate nach der OP gehen die Dinge soweit wieder ihren normalen Gang, schön ist das immer mehr zurück erlangte Gefühl (angangs Taubheit von OP her), sowie die wiederkehrende Ejakulationsfreude, ein Thema das man im wahrsten Sinne neu erlernen musste. Nun, ER ist nun mal nicht mehr in bekannten Gardemass, aber man(n) gewöhnt sich dran, und Sie hat anscheinend nichts auszusetzten. Der Penis hat manchmal so seine speziellen Dunkelverfärbungen, das liegt aber wohl an der entsprechenden Handhabung. Vorstellbar am besten am Lamellenfutter eines Pilzes auf dem man drücken würde (-; .... die Penispumpe fängt langsam an Spass zu machen, leider war aufgrund post-operativer Probleme ein rechtzeitiger Einsatz nicht möglich. Ich denke dass das wirklich was bringt. Sollte ,an aber nicht alzu hardcoremässig betreiben. Auffällig ist die aufstrebende Errektionsfreude, sagt mir im Umkehrschluss das IPP der erektilen Dysfunktion anscheinend sehr zuträglich ist. Kurz und knapp, ich kann jeden empfehlen über diesen operativen Eingriff nachzudenken, dazu muss man auch nicht Europa bereisen, oder griechische Wunderdoktoren konsultieren, bzw. 5-stellige Dummen auf eigene rechnung berappen. Dem Urologen vor Ort würde ich allerdings skeptisch gegenüber stehen, da gibt es anscheined noch zu viel Unwissende. Kopf hoch Jungs, und viel Erfolg bei der Krisenberwältigung, ich weis aus eigener Erfahrung es ist mega hart. Cheers, holdvilag


Nach oben
Sigi
Di Jun 27 2017, 09:01
Registriertes Mitglied #2209
Dabei seit: Mo Nov 21 2016, 10:52
Einträge: 22
hallo holdivag,
vielen dank auch für das update - das macht betroffenen doch mut, wenn auch der weg ein langer zu sein scheint.
lg
sigi
Nach oben
Holdvilag
Di Jun 27 2017, 09:33
Registriertes Mitglied #2215
Dabei seit: So Jan 08 2017, 08:51
Einträge: 27
Hallo Siggi, natürlich sind die Dinge nicht so einfach, vor allem wenn man vorher noch nie davon gehört hatte. Gerne hätte ich mir damals eine seelische Unterstützung gewünscht, leider bin ich damals zu spät auf dieses Forum gestossen, und habe anstatt dessen haarsträubende Erzählungen anderweitig im Netz gelesen.
Nach oben
Holdvilag
Mi Nov 15 2017, 09:17
Registriertes Mitglied #2215
Dabei seit: So Jan 08 2017, 08:51
Einträge: 27
Moin Moin Miteinander, wieder mal kurzes Update zur OP vom 6.1. diesen Jahres: weiterhin aufrechte Begradigung eines IPP geplagten Penises mit Entstadium Verbiegung 90 Grad (7-Form) incl. Einschnürung, excl. Schmerzen. Gefühlstaubheit im Eichelbereich mittlerweile marginal, Oralverkehr bei fast Pre-Situation (Idealzustand). Penetration im erigierten Zustand problemlos sobald die Frau schnell(er) zum Höhepunkt kommt, ansonsten aufgrund (noch) fehlendem Stimulationsempfinden irgendwann Ende im "Gelände". Zu später Stellungswechsel beschleunigt dass zusätzlich. Natürlich spielt einem dann der Kopf wieder einen Streich zusätzlich.
Desweiteren zu beobachten: kein Erektionsvermögen bei Benutzung einer PP, sehr intensiv aber bei BJ und nächtlicher Eigendynamik. Wer weis was da nicht passt? Urulogentermin leider erst Ende des Jahres da keine Notsituation... Gruss Holdvilag
Nach oben
Holdvilag
Mi Nov 15 2017, 09:18
Registriertes Mitglied #2215
Dabei seit: So Jan 08 2017, 08:51
Einträge: 27
Urologe
Nach oben
Sigi
Di Nov 21 2017, 01:16
Registriertes Mitglied #2209
Dabei seit: Mo Nov 21 2016, 10:52
Einträge: 22
Naja, bei einer PP kann ich mir schon vorstellen, auch keine Erektion zu bekommen.
Das ist ja doch nicht wirklich erotisch im Vergleich mit BJ ... ;-)
Nach oben
Holdvilag
Mi Nov 22 2017, 07:11
Registriertes Mitglied #2215
Dabei seit: So Jan 08 2017, 08:51
Einträge: 27
Hey Sigi, da geht's aber mehr um medizinische Notwendigkeit, weniger um Erotik (-; ... PP soll doch nicht nur zum Schwellkörpertraining angewandt werden, sondern ist mir auch geläufig als zuverlässiges Errektionssteigerndes Instrument ... also bei mir nicht. Schlussfolgerung ED schließen ja andere positive Gegenargumente eigentlich wieder aus.
Ich kann auf jeden Fall sagen dass nach der OP vorher selbstverständliche Dinge erst wieder neu erlangt werden müssen, z.b. Ejakulation, Empfindsamkeit, Stimulation. Sexuelles Verlangen ist da, allerdings weniger auf monologischer Ebene, und dass befürchte ist doch sehr wichtig um sich mit seinem eigenem Körper wieder befassen zu wollen.
Deswegen nochmals die Frage an bereits operativ Erfahrene...hier haben viele mit Ihren Berichten bereits ausgesetzt... VG holdvilag
Nach oben
Sigi
Sa Dez 02 2017, 09:55
Registriertes Mitglied #2209
Dabei seit: Mo Nov 21 2016, 10:52
Einträge: 22
Schon klar ;-) Ich wollte damit ja nur sagen, dass es aus meiner Sicht nicht unnormal ist, bei einer PP keine Erektion zu bekommen und dass ich mir da keinen Stress machen würde.
Nach oben
ADP
So Mär 18 2018, 11:33
Registriertes Mitglied #2287
Dabei seit: So Mär 18 2018, 11:23
Einträge: 6
Hallo Holdvilag,
zu aller erst einmal vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht.
Ich bin nun seit ca. 1 Jahr auch ein IPP geplagter Mann und stehe nun vor der Entscheidung welche Klinik soll es werden.

Wenn ich es richtig gelesen habe warst Du in der Uniklinik in Gießen, kannst Du dich noch an den Operateur erinnern? Denn nach Deinem Bericht und Erfahrungen könnte ich mir gut vorstellen, dort hin zu fahren.

Leider gibt es so gut wie keine Informationen über irgend welche Kliniken und deren Erfahrung mit IPP.

Sollten hier noch anderen leidgeplagte Mitlesen oder Leute die über Kliniken aus dem Ruhrgebiet berichten können, wäre ich froh von Euch zu lesen.

Vielen Dank.

Gruß
ADP
Nach oben
Holdvilag
Sa Apr 07 2018, 11:22
Registriertes Mitglied #2215
Dabei seit: So Jan 08 2017, 08:51
Einträge: 27
Hallo ADP ,
erst mal mein Beileid, gleichzeitig meine Hochachtung Dich zu einem operativen Schritt entschlossen zu haben. Ich kenn die Namen beider Operateure, weis aber nicht ob man die hier nennen darf?! ....Hauptmann/Diemer... Viel Glück Dir weiterhin...Gruss Holdvilag
Nach oben
Holdvilag
Do Mai 24 2018, 08:44
Registriertes Mitglied #2215
Dabei seit: So Jan 08 2017, 08:51
Einträge: 27
Hallo in die Runde! Nachdem ich das lyrische Treiben hier weiterhin interessiert verfolge, möchte ich auch weiterhin meinen Beitrag leisten. Denn ich lese nicht nur von Angst, Verzweiflung, sondern auch Frust über die mangelhafte Information über diese Krankheit, vor allem auch im Doktorenkreis...und das kann ich wahrlich bestätigen. Bitte unterscheidet da aber zwischen dem Fachurulogen zu dem ihr in Behandlung geht, und der seine Weiterbildung zu dem Thema beim letzten Kongress aufgefrischt hat, und denjenigen die täglich behandeln und in Deutschland operieren, und zwar seriös und auf Kosten den KK.
Nach oben
Holdvilag
Do Mai 24 2018, 08:59
Registriertes Mitglied #2215
Dabei seit: So Jan 08 2017, 08:51
Einträge: 27
Also, 17 Monate nach der OP tut sich jetzt täglich nichts wundersam neues,
ich versuche es auch weiterhin so anzinehmen wie es ist ... keine Verkrümmung, kein Seelenleid, Geschlechtsverkehr problemlos ...aber anderst wie vorher. Und mit diesem Anderst muss man auch umgehen können. Ich wünsche Euch allen den Mut für Euch die richtige Entscheidung zu treffen. Gruss holdvilag
Nach oben
ADP
Mo Aug 13 2018, 10:27
Registriertes Mitglied #2287
Dabei seit: So Mär 18 2018, 11:23
Einträge: 6
Hallo Holdvilag,
Danke für die beiden Namen, ich habe jetzt einen Termin Mitte November in der Klinik. Sobald bei mir die OP durch ist, werde ich genau wie Du mal einen Bericht verfassen. Ich finde es auch ziemlich bescheiden das es keine adäquate Anlaufstelle für diese Art der Erkrankung gibt.

Gruß
ADP
Nach oben
Holdvilag
Di Aug 14 2018, 09:36
Registriertes Mitglied #2215
Dabei seit: So Jan 08 2017, 08:51
Einträge: 27
Hallo ADP, welche Operationsvsriante würde Dir denn vorgeschlagen? Ich kenne Deinen Erkrankungsgrad jetzt nicht genau, aber ich kann bestätigen dass bereits die Anmeldung zur OP mir meine Selbstachtung und die vor meiner Partnerin wieder gegeben haben. Dass das alles mit Restrisiken verbunden ist wird man Dir sicher gesagt haben. Ich drücke Dir die Daumen. Lass was hören bitte. Vg holdvilag
Nach oben
joppi
Mi Okt 17 2018, 12:57
Registriertes Mitglied #2312
Dabei seit: So Okt 14 2018, 12:57
Einträge: 8
Holdvilag, danke für den Bericht. OP Berichte sind kaum zu finden. merkwürdig bei der doch recht hohen Prävalenz. umso wertvoller ist Deiner
Nach oben
Holdvilag
So Okt 21 2018, 11:54
Registriertes Mitglied #2215
Dabei seit: So Jan 08 2017, 08:51
Einträge: 27
Hi Joppi, die Aktivitäten hinsichtlich Berichtswesen sind hier allgemein recht überschaubar. Ich hab hier überall mal reingelesen, einer OP gegenüber sind die meisten sehr reserviert wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe. Kann ich auch nachvollziehen. Bei mir war der Verkrümmungsgrad schon so extrem dass ich beschloss „all in“ zu gehen.
Nach oben
ADP
Sa Nov 24 2018, 01:17
Registriertes Mitglied #2287
Dabei seit: So Mär 18 2018, 11:23
Einträge: 6
Hallo Zusammen,

lange habe ich nichts von mir hören lassen, aber ich habe nun letzten Mittwoch die OP hinter mich gebracht.

Zu aller erst möchte ich mich ganz herzlichst bei Holdvilag bedanken, für seinen Bericht und vor allem das er
mir auch den Namen der Operateure genannt hat. Um die Frage noch zu beantworten, bei mir wird die Grafting
oder so ähnlich Methode angewandt und die Verkrümmumg beträgt 90 Grad.

So nun aber zu meinen bisherigen Erfahrungen:

Im Prinzip lief es bei mir genauso ab wie Holdvilag es zu vor beschrieben hat.

Beim ersten Termin wurden vorab die mitgebrachten Fotos des erigierten Penis betrachtet und anschließend
folgten Untersuchungen, per Ultraschall und eine Spritze in das beste Stück um eine künstliche Erektion zu
provozieren. Die Injektion tat überhaupt nicht weh, allerdings die daraus resultierende Erektion war die Hölle.
Wenn ich vorher nicht wusste, was es heißt das eine Dauererektion weh tut, nun ist es mir bekannt, aber was
sein muss, muss sein. Es wurden dann erneut Fotos gemacht und auch noch weitere Ultraschalluntersuchungen,
dabei wird der Blutfluss und alles weiter überprüft. Gott sei dank stellten sich dabei keine weiteren Probleme heraus.

Nach den Untersuchungen wurde die Frage der Fragen gestellt, wann möchten Sie operiert werden?
Meine Antwort, am besten gestern. Ich habe über sechs Monate auf diesen Terrmin gewartet und wollte es endlich
hinter mich bringen. An GV war ja schließlich schon sehr lange nicht mehr zu denken.

Es wurden mir mehrere Termin vorgeschlagen und ich entschied mich selbst verständlich für den nächst möglichen
und der war genau eine Woche später, so zusagen letzten Mittwoch.

Bei mir wurde auch die, ich glaube Gravting Methode angewandt, es wurde ein Teil des Plaques entfernt und dann mit
einem tierischen Gewebe, ich meine es war Herzmuskelgewebe, wieder aufgefüllt, dazu wurde eine weitere Stelle nur
eingeschnitten und mit dem gleichen Material abgedeckt. Intraoperativ wurde kontrolliert wie gut die Korrektur erfolgte.

Nach dem ich dann aus der Narkose erwachte, spürte ich keinerlei Schmerzen, im Prinzip wie bei Holdvilag. Am Tag nach
der OP wurde der Katheder gezogen, sehr unangenehm und am zweiten Tag nach der OP konnte ich schon nach Hause.

Naja als der Verband entfernt wurde, war ich schon etwas erschrocken, da der kleine Freund mal alles andere als ansehnlich
ist :-) aber hey shit Happens.

Auch bei mir ist die Echel erst einmal noch Taub, aber dies liegt an der OP da ja eh alles geschwollen ist und es wird ja auch
nicht gerade zaghaft während der OP mit dem KLEINEN umgegangen ;-)

Jetzt muss ich erst einmal die Wundheilung abwarten und später geht es mit der PP los um das eingesetzte Gewebe flexibel
zu machen bzw. zu halten.

Auch ich werde hier weiter berichten wie es mit der Heilung voran schreitet.

Viele Grüße und Kopfhoch an alle Leidgeplakten
ADP
Nach oben
Holdvilag
So Nov 25 2018, 01:09
Registriertes Mitglied #2215
Dabei seit: So Jan 08 2017, 08:51
Einträge: 27
Hallo ADP, freut mich dass Du Deine OP positiv hinter Dich gebracht hast.
Bei mir ist es jetzt auch fast 2 Jahre schon wieder her, ich habe es auch nie bereut, auch wenn wie bereits beschrieben sich vieles anders anfühlt. So ein Eingriff nimmt halt zwangsläufig Nervenbahnen in Mitleidenschaft. Ich habe zwar keine Taubheitsgefühle mehr, aber die Empfindsamkeit ist trotzdem eine „Gedämpftere“, die Ejakulationsintervalle deutlich erweitert, was manche Frau schon auf Dauer überfordern mag. Ich weis , Jammern auf hohem Niveau, ich sag’s halt nur was einen erwarten kann. Wundere Dich auch nicht wenn die ersten Monate Anzeichen von ED auftreten. Ich denke Kopf und Genital müssen erst wieder in Einklang kommen. Auf jeden Fall schläft man wieder gut (im Eigentlichen Sinne), schon alleine das war mir der Schritt wert. VG holdvilag
Nach oben
ADP
So Nov 25 2018, 07:14
Registriertes Mitglied #2287
Dabei seit: So Mär 18 2018, 11:23
Einträge: 6
Hallo Holdvilag,
Ich bin auch froh das ich den Schritt mit der OP gegangen bin, auch wenn es noch sehr früh ist um etwas genaueres sagen zu können.

Wenn die Ejakulationsintervalle länger werden, soll mir dies nur recht sein, Hauptsache der kleine Freund kann wieder eingesetzt werden und der Kopf wird freier.

Dem Thema mit der ED habe ich dank einer Therapie schon vorgebeugt und selbst wenn alles nicht direkt von Anfang an funktioniert, bin ich guter Dinge das es alle Mal besser wird als vor der OP.

Ich bin nur froh Deinen Bericht gelesen zu haben und auch das Du mir die Namen der Ärzte gegeben hast.

VG
ADP
Nach oben
Holdvilag
So Nov 25 2018, 09:46
Registriertes Mitglied #2215
Dabei seit: So Jan 08 2017, 08:51
Einträge: 27
Hallo ADP,
wenn Du die 5mg Cialis Kuren meinst, die sind Standard beim Schwellkörpertraining. Den Vakuumpumpen Einsatz habe ich aus beschriebenen Problemen etwas unfreiwillig verschlampt..also immer schön dran bleiben (-; ...und freut mich wenn mein Bericht etwas helfen konnte...dafür sollte dieses Forum auch dienen. Vg holdvilag
Nach oben
ADP
Di Nov 27 2018, 11:03
Registriertes Mitglied #2287
Dabei seit: So Mär 18 2018, 11:23
Einträge: 6
Hi Holdvilag,
ne ich hatte im Vorfeld ein Psychotherapie, nicht nur wegen der IPP sondern auch wegen diversen anderen Dingen.

Aber mal eine andere Frage, wie lange hat es gedauert bis sich bei Dir die Fäden aufgelöst haben?
Heute habe ich das erste mal ein Kamillebad gemacht und gesehen das sich wohl an einigen Stellen die Naht gelöst hat. Hatte aber heute Nacht im Schlaf wohl auch eine leichte Errektion, heute sind erst sechs Tage vergangen, das halte ich doch für etwas früh.

Mal schauen wie es morgen ausschaut, wenn heute Nacht wieder so viel Blut an der Kompresse ist werde ich nochmal zum Doc gehen.

VG
ADP

[ Bearbeitet Di Nov 27 2018, 11:04 ]
Nach oben
Holdvilag
Fr Nov 30 2018, 11:20
Registriertes Mitglied #2215
Dabei seit: So Jan 08 2017, 08:51
Einträge: 27
Hey ADP,
bei mir hat nichts nachgeblutet. Und die Fäden lösen sich schon recht schnell von selbst auf. Vielleicht wurde nicht richtig vernäht.? Auf jeden Fall keine Vakuumpumpe die ersten 6 Wochen verwenden, und definitiv keinen Penisring danach. Ähh.. Errektionen hat Mann angeblich eh einige unbemerkt im Schlaf, meist in der REM Phase, das sollte das operierte Genital „aushalten“. Ich habe den Herrn H. einfach im Klinikum angerufen, der hat sich auch am Telefon Zeit genommen und Auskunft gegeben. Vg holdvilag
Nach oben
 

Forum:     Nach oben

Syndicate diesen thread: rss 0.92 Syndicate diesen thread: rss 2.0 Syndicate diesen thread: RDF
Powered by e107 Forum System
 
Home Produkte Kontakt Haftungsausschluss Links
copyright : induratio.com
(webhosting by novacompany.ch)
induratio.com 2000 - 2018